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Artikel: Messdienerfahrt 2021Artikel: Messdienerfahrt 2021
23.10.2021

Auch dieses Jahr ging es für rund 80 MessdienerInnen wieder auf große Fahrt!

Am 10. Oktober 2021 machten sich zwei vollbeladene Reisebusse ins ca. 220km weit entfernte Weiskirchen im Saarland auf. Dort angekommen wurde die Jugendherberge besichtigt und die Betten   bezogen. Am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit, sich durch lustige Spiele näher kennenzulernen und so wurden schnell neue Bekanntschaften geschlossen.

Montagmorgen ging es nach dem Frühstück mit einer Stadtrallye in die Stadt von Weiskirchen. Hier wurden historische Einblicke in die Geschichte der rund 1000 Jahre alten Stadt gegeben und spielerisch nach dem Motto „Schule“ viele weitere Fakten gelernt. Nach der Stadtrallye versammelten sich alle MessdienerInnen im Stadtpark und es wurde gemeinsam das Lunchpaket gegessen sowie Spiele gespielt. Nach dem Abendessen stand das Nachtspiel auf dem Plan. Monopoly war hier das Motto und so war es die Aufgabe der einzelnen Gruppen, möglichst viele Gebäude aus Brand zu kaufen. Unter anderem wurde St.Donatus und das Vennbahncenter an die Gruppe mit dem am höchsten erspielten Kapital versteigert. Ausgepowert vom Tag ging es um 22 Uhr ins Bett.

Am Dienstag ging es ausgeschlafen und gut gestärkt in den Kletterwald „Highlife“ am Eberskopf. Dort wurde nach einer ausführlichen Einweisung in den Baumspitzen des Waldes das Können vieler Jugendlicher gezeigt, während einige Andere das Spektakel lieber vom Boden aus beobachteten. Nach der Rückfahrt mit dem Reisebus ging es nach dem Abendessen mit der Hausrallye rund um das Thema „Länder“ weiter. Die Leiter verkörperten verschiedene Länder und die Kinder mussten die unterschiedlichsten Spiele gewinnen, um dem Ziel näher zu kommen: den Globus wieder zusammenzubasteln. Dieser war der UNO leider abhandengekommen und konnte nur mithilfe der Kinder wieder zusammengefügt werden. Ein weiterer toller Tag ging zu Ende!

Mittwoch stand die große Fahrt auf dem Plan und es ging in die älteste Stadt Deutschlands: Tier. Gemeinsam sind wir zum Porta Nigra gegangen und haben den 751 Jahre alten Dom besichtigt. Als weiteres Highlight haben wir eine Schifffahrt über die Mosel gemacht und alle hatten noch ein wenig Freizeit um zu Shoppen oder um es sich in einem Café gemütlich zu machen. Wieder in Weiskirchen angekommen standen nach dem Abendessen die Workshops an. Es konnten Traumfänger gebastelt werden, Fußball gespielt oder Akrobatik gemacht werden und Hörspiele gehört werden.

Am Donnerstag feierten wir mit Pfarrer Matthias Goldammer die heilige Messe in der Jugendherberge. Danach ging es ins Dorf, wo alle ein leckeres Eis bekamen. Nachmittags stand das Geländespiel "Capture the Flag" auf dem Programm, bei dem 2 Teams gegeneinander antreten und versuchen müssen, die Fahne des Gegnerteams zu erobern. Nach dem Abendessen folgte dann eins der jährlichen Highlights, nämlich der große Showabend. Das diesjährige Motto hieß "Joko & Klaas gegen ProSieben".

Freitagmorgen haben wir wie immer zuerst gefrühstückt und uns dann in Richtung Erlebnisbad Schaumberg aufgemacht. Einmal drinnen haben wir das ganze Schwimmbad erkundet - mehrere Rutschen, ein Strudel und zwei Whirlpools waren unser Fazit zur Erkundungstour. Alles wurde von den Brander MessdienerInnen in Beschlag genommen. Nach ca. 3 Stunden planschen und Spaß wurde es Zeit wieder Richtung Weiskirchen zu fahren, denn die Disco wurde schon vorbereitet.

Nach dem Abendessen wurde sich hübsch gemacht, geschminkt und sich getreu dem Motto im Stil der 70er, 80er und 90er Jahre angezogen. Passend gekleidet wurde dann in der Disco unter anderem zu Mambo No. 5 getanzt. Wie so oft mussten wir auch dieses Jahr am Ende der Messdienerfahrt zwei Obermessdiener verabschieden: Paul und Mara bekamen während der Disco einen würdigen Abschied und wurden von den 80 Jugendlichen ordentlich gefeiert.

Um 22 Uhr sind alle platt ins Bett gefallen.

Am Samstag ging es dann wieder in Richtung Heimat. Die Rückfahrt wurde mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet: Einerseits freuten sich alle auf ihr Zuhause, andererseits ging die Woche wieder einmal viel zu schnell vorbei!

Nach zweieinhalb Stunden Busfahrt waren dann alle wieder gesund und munter, aber ein bisschen übermüdet, zurück in Aachen.

Und eins kann man Gewiss jetzt schon sagen: die Vorfreude auf die Messdienerfahrt 2022 steigt schon!

 

Wir ObermessdienerInnen bedanken uns bei allen Beteiligten; an alle Leiter, die die Fahrt vorbereitet haben; an die Kinder, die uns viel Spaß bereitet haben; an die Pfarrgemeinde, die uns mit ihren Spenden wieder unterstützt hat; und Pfarrer Matthias Goldammer, welcher uns ebenfalls tatkräftig unterstützt hat.